LIEBSTER Award

Die liebe Anne hat mir einen Award verliehen. Lieben Dank, ich habe mich sehr gefreut.

Was steckt dahinter?
Der Award funktioniert in etwa wie ein Kettenbrief und soll (vor allem kleineren) Blogs die Chance geben, etwas bekannter zu werden und Lesern helfen, neue, tolle Blogs zu entdecken. Der Nominierte beantwortet elf Fragen, welche sich der Blogger ausgedacht hat, der nominiert hat. Danach nominiert er selbst zehn liebgewonnene Blogs und stellt elf Fragen für diese.
 
Anne möchte folgendes von mir wissen:

1. Auch mich interessiert: Warum bloggst du?
Am 17. Juni 2008 habe ich meinen ersten Blogeintrag mit der Intention verfasst, etwas zu der scrappenden Bloggerwelt beizutragen. Ich las gerne die Blog von anderen Scrappern und dachte mir, vielleicht interessiert es ja jemanden, was ich so mache.

2. Was machst du an einem freien Tag?
An einem freien Tag unternehme ich gerne etwas mit Thomas. Wir gehen gerne spazieren oder auf den Trödelmarkt. Sonntagabend pflegen wir ein mittlerweile lieb gewonnenes Ritual: unseren Heim-Kino-Abend. Ab acht Uhr sitzen wir auf dem Sofa und schauen uns gemeinsam einen Film an, meistens eine DVD. (Da hat man keine Werbung, was ich ziemlich praktisch finde.)
So haben wir vor Beginn der Arbeitswoche noch ein wenig Zeit nur für uns beide.

3. Eule oder Lerche? Bist du Frühaufsteher oder Morgenmuffel?
Definitiv Eule. Und es ist soooo ungerecht, dass das Leben eher auf Lerchen zugeschnitten ist. Aber zum Glück habe ich in meiner Firma Gleitzeit und so muss ich nicht zwingend um acht Uhr auf der Arbeit sein.
Ich bin zwar kein leidenschaftlicher Frühaufsteher aber auch kein Morgenmuffel. Ich würde eher behaupten, dass ich schlechter aus dem Bett komme als die Lerchen, aber man kann mit mir reden ohne aufgefressen zu werden und ich kann sogar antworten :-)

4. Was ist dein liebstes Essen an heißen Tagen?
Ich esse gerne Spaghetti Bolognese oder Bulgür-Salat. 

5. Welche Jahrezeit ist deine liebste und warum?
Das ist schwierig. Ich denke, ich mag den Frühling am meisten. Es ist jedes Jahr auf’s Neue toll, wenn alles wieder lebendig wird. Nicht nur die Pflanzen, nein, auch die Menschen. An den ersten warmen Tagen im Jahr hat fast jeder gute Laune. Das zaubert mir immer ein Lächeln ins Gesicht.

6. Welchen Ort sollte jeder mal besucht haben? Was macht ihn so besonders für dich?
Die Plitvicer Seen in Kroatien! Das ist wirklich atemberaubend. Thomas und ich sind den ganzen Tag mit offenem Mund durch den Nationalpark gelaufen. Das Wasser hat eine unheimlich tolle Farbe, es wirkt fast schon ein wenig magisch.

7. Was ist deine Nervennahrung?
Früher ganz klar Schokolade.
Seitdem ich immer weniger Milch vertrage, kann ich Schokolade nur noch in Kombination mit Laktase-Tabletten essen oder natürlich laktosefreie Schokolade, aber da ist die Auswahl echt mies. So kann Schokolade also nur dann meine Nervennahrung sein, wenn ich Laktase-Tabletten im Haus habe.

8. Was machst du bei einem kreativen Tief?
Ganz wichtig ist mir, dass ich mich dann nicht unter Druck setze, sondern mir Ablenkung verschaffe. Die kann ganz unterschiedlich aussehen: einen Film oder eine Folge einer Serie schauen, online nach Inspirationen suchen, schlafen, spazieren gehen, Hausarbeit machen…
Hauptsache: kein Zwang kreativ zu sein. Bisher dauerten kreative Tiefs bei mir nicht lange: zum Glück!

9. Welches Buch würdest du ganz dringend weiter empfehlen?
Der Zeitverkäufer von Fernandes Trías de Bes.
Es ist ein tolles Buch über das Verhältnis von Zeit und Arbeit.

Hier eine Kurzbeschreibung:
„Sie haben keine Zeit? Da geht es Ihnen wie dem Autor, der deshalb beschlossen hat, eine Kurzversion des Geschehens zu erzählen. Also: Es war einmal ein Normaler Typ, NT, der ging Tag für Tag ins Büro und machte dort einen Job, der ihn herzlich langweilte. Mit seiner Familie lebte er in einer Eigentumswohnung, für die er sich auf Jahrzehnte verschuldet hatte. Doch eines Tages hat NT die Nase voll: Er will endlich Zeit, kurz: Z, haben, um seinem eigentlichen Interesse zu frönen: der Erforschung des Reproduktionssystems der Rotköpfigen Ameisen. NT entwickelt eine außergewöhnliche Marketingidee: Er verkauft Z! Das schlägt ein wie eine Bombe. Das Geschäft boomt so sehr, dass er das Wirtschaftssystem des Landes lahmlegt. Doch NT ist clever: Er schlägt der Regierung eine Währungsreform vor, wobei Z gegen € eingetauscht werden kann. Die Wirtschaft kommt wieder in Gang, doch die Lebensqualität ist enorm gestiegen, denn die Menschen haben eins gelernt: Nichts ist so wertvoll wie die eigene Z! Vielleicht geht das Ganze aber auch ganz anders aus…“

Meine Empfehlung: ganz dringend lesen!

10. Ohne was kannst du nicht leben? 
Mein Mann, Familie und Freunde und meine Katzen Grisu und Lilli sind lebensnotwendig.
Darüber habe ich im letzten Jahr sogar einen Circle-Journal-Eintrag verfasst: klick.

11. Welchen verrückten Traum willst du unbedingt mal in die Tat umsetzen?
Oder träumst du lieber?
Ein „verrückter“ Traum ist ein eigenes, altes Haus für Thomas und mich.
Seit fast vier Jahren sanieren wir nun unser Haus und ich bin mir sicher, dass uns einige für verrückt halten. (Mutig kann man ja Angesichts des Ausmaßes nicht mehr sagen.)
Ich freue mich riesig über die Fortschritte, die wir bisher gemacht haben und kann es kaum abwarten einzuziehen! 
Gibt es weitere verrückte Träume? Ja!
Leider hat man nicht die Zeit, alle Träume Wirklichkeit werden zu lassen. Aber die ein oder andere Sache habe ich noch vor – wenn ich endlich mal in dem Haus wohne :-)

So, das waren die elf Fragen, das hat Spaß gemacht.
Jetzt sollte ich zehn Blogger zu finden, die dann meine elf Fragen beantworten. Das ist ein Problem.
Einige Blogs, die ich gerne und regelmäßig lese, haben den Award schon. Mist!

Daher habe ich mich entschlossen, euch einfach zu zeigen, wie ich meine Blogs lese.
Ich nutze – erst seit Kurzem – einen Feedreeder. Es ist ein Plug-In für den Firefox und heißt „Bamboo“. Damit kann man RSS-Feeds abonnieren und auch strukturieren. Bei mir sieht das so aus:

Ich habe mir ein paar Kategorien angelegt:
– PaWe (Blogs der Designteam-Mitglieder der Papierwerkstatt)
– Kochblogs (Wenn ich mal wieder nicht weiß, was ich koche soll.)
– Wohnen & Design (Sicherlich nicht nur spannend, wenn man ein Haus saniert.)
– Scrapblogs

Unter den Scrapblogs habe ich hauptsächlich Blogs von deutschen Scrappern bzw. ich habe nur einen nicht-deutschen Blog abonniert.
Irgendwie bin ich da eher national unterwegs. Ab und an lese ich auch schon mal den Blog von Ali Edwards oder Cathy Zielske, aber eher selten.

Besonders toll an dem Bamboo-Feedreader finde ich, dass ich mich nirgendwo anmelden muss und damit „schon wieder“ einen Account habe, bei dem ich mir ein Passwort merken muss.
Man kann einstellen, wie oft die Feeds abgerufen werden, z.B. alle 30 Minuten, und dann wird das im Browser angezeigt. Ich finde die Gestaltung übersichtlich und nicht zu aufdringlich.
Ich bin mit dieser Lösung ganz zufrieden. 

Zum Wochenende zeige ich euch dann meine Fortschritte zu meinem eWiuL-Album bzw. wie ich meine Fotos dafür bearbeitet habe. In der nächsten Woche wird dann das Album gefüllt: ich freue mich schon darauf!

Ein Kommentar

  1. Anne sagte:

    Danke für deine tollen Antworten, sehr spannend zu lesen. Bei der Blogauswahl hatte ich echt Glück so am Anfang dran gewesen zu sein… Aber dein Feedreader-Abriss ist auch super, den kannte ich noch gar ncht.
    Viele Grüße, Anne

    8. Mai 2014
    Antworten

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