Rund um den Weihnachtsbaum

Ich bin heute ein wenig spät, tut mir leid.

Heute öffne ich ein Türchen des Papierwerkstatt-Adventskalenders mit dem Thema „Rund um den Weihnachtsbaum“.

Wir haben unseren Baum schon seit seit 11 Tagen. Ziemlich früh, ich weiß. Aber Thomas‘ Firma veranstaltet jedes Jahr ein Tannenbaum-Event und laden ihre Mitarbeiter und Kunden dazu ein. Es wird Glühwein getrunken, weihnachtliches Gebäck verzehrt und jeder, der möchte, erhält einen Baum geschenkt. Und auch wir haben einen bekommen, eine Nordmanntanne. 

Jeder hat beim Baum ja eine bestimmte Vorliebe, ich mag es, wenn der Baum schön dicht ist und eine tolle Spitze hat. Thomas hat einen guten ausgesucht. Das Einzige Manko: wir mussten bestimmt 20 cm absägen, damit er überhaupt in unsere Dachgeschoss-Wohnung passte. Dazu hatten wir uns schnell beim Vermieter eine (stumpfe) Säge geliehen, unser Werkzeug ist ja an unserer Baustelle.

Nachdem wir den Baum im Ständer arretiert hatten stellten wir fest, dass der Baum zwar wunderschön, aber ein wenig ausladend für unser Wohnzimmer ist. So haben wir kurzerhand noch die Möbel zurechtgerückt, damit der Weihnachtsbaum optimal zur Geltung kommt.
Geschmückt ist er mittlerweile auch, das habe ich am letzten Wochenende gemacht. Unsern Baum zieren lilafarbene Kugeln, glitzernde Rentiere, Tannenbäume aus Holz und Metall und ein paar Schleifen.
Bei mir zu Hause wurde der Baum immer am Heilig Abend morgens gemeinsam mit meiner Ma geschmückt. Wir Kinder haben geholfen, während mein Vater meist noch schlief (er hatte Nachtdienst).
Da wir unseren Baum jedoch so früh hatten, wollte ich ihn nicht so lange „nackig“ lassen und breche so mit dieser Tradition.

An der Beleuchtung des Baumes scheiden sich bestimmt die Geister. Zumindest bei Thomas und mir. Ich liebe echte Kerzen, bei uns zu Hause gab es schon immer echte Kerzen, Thomas findet das zu gefährlich und unpraktisch („Die kann man mal nicht eben schnell anmachen!“). Und so gibt’s bei uns jedes Jahr beides: echte Kerzen und eine Lichterkette. Die Kerzen erhalte ich als Entschädigung dafür, dass ich die Lichterkette in den Baum drapieren muss :-)
Zur Beruhigung: bei uns ist noch nie was passiert! Ich lasse die Kerzen natürlich nicht unbeaufsichtigt brennen und setze sie nur an die Stellen, wo die Kerze den Baum nicht entzünden kann.
Früher hat meine Ma immer die Kerzen verteilt. Es war das Erste, was in den Baum kam. Auch heute mach ich das noch so und beurteile auch schon immer den Baum danach, ob er genügend gute Plätze für echte Kerzen bietet.

Es gibt ja einige Menschen, die den Baum direkt nach den Feiertagen entsorgen, unser Baum bleibt bis Anfang Januar stehen. Viel zu schade fände ich es, würde ich ihn direkt hinauswerfen.
Diese ganzen Fakten und Gedanken sollen den Weg in mein Adventsbuch finden. Ich hoffe, dass ich zwischen den Tagen dafür die Zeit finde.

Ich freue mich jetzt schon darauf, wenn an Heilig Abend zur Bescherung das Licht im Wohnzimmer aus ist und nur der Kerzenschein (und der „Lichterkettenschein“) den Raum erfüllt.
In diesem Sinne wünsche ich euch frohe Festtage und eine schöne Zeit mit euren Familien und Freunden.

Und schaut morgen doch mal bei Tanja rein, sie öffnet das nächste Türchen.

3 Kommentare

  1. Katja sagte:

    Ja, das echte Kerzen vs. Lichterketten-Thema kommt mir sehr bekannt vor! Wir nehmen auch beides, echte Kerzen sind einfach festlicher und gehören für uns dazu. Dir ein schönes und entspanntes Weihnachtsfest! LG – Katja

    21. Dezember 2011
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  2. Tine sagte:

    Da wir zwei Feuerwehrleute in der Familie haben fällt die Frage nach echten oder unechten Kerzen flach. Aber auch mit einer Lichterkette ist der Baum wunderschön. Ich wünsche dir ein wunderschönes und gesegnetes Weihnachtsfest.

    22. Dezember 2011
    Antworten
  3. Katja sagte:

    Liebe Miriam – einen guten Start in ein neues, glückliches und gutes Jahr – vielleicht klappt es ja in 2012 mit einem Treffen in kreativer Umgebung (papierwerkstatt?)? Ganz viele liebe Grüße – Katja

    31. Dezember 2011
    Antworten

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